Ihre Ideen, unsere Stadt – Projektteam stellt sich vor

Nadine Fritz, Thomas Balitzki-Schulze und Thomas Urban sind drei Duisburger, die sich ehrenamtlich für den Leitbildprozess „Ihre Ideen, Unsere Stadt“ engagieren. Kurz nach Bekanntwerden des neuen Imageprozesses verspürten alle drei Protagonisten den Wunsch ihre Stadt ein Stück voran zu bringen. Auf Grund ihrer Tätigkeiten und Erfahrungen in der privaten Wirtschaft beraten sie das Team der Stabstelle Strategisches Marketing und beteiligen sich auch aktiv an den Ideenwerkstätten. Als außerhalb der Verwaltung stehende Bürger können sie dabei eine andere Perspektive einnehmen.

In einem Gespräch mit der WAZ und Radio Duisburg am 28. Juli 2016 erklärten die marketingerfahrenen Bürger, warum Sie sich für den Prozess und für das Image der Stadt einsetzen.

Aus Lübeck zog es Frau Fritz nicht nur aus beruflichen Gründen nach Duisburg. Insbesondere die Menschen und der Wohnzimmercharakter der Begegnungen haben dazu beigetragen, dass sie ein positives Bild der Stadt hat. Andernorts wäre es zum Beispiel nicht möglich mit fremden Menschen an einem Tisch zu sitzen oder gar ins Gespräch zu kommen. Städtebaulich bietet Duisburg ein abwechslungsreiches Angebot mit Charme wie beispielsweise in Wedau, der Innenstadt und in Neudorf. Problematisch sei die Außendarstellung der Stadt, meint Frau Fritz. Nach wie vor haftet der Stadt ein durch Schimanski und Industrie geprägtes Image an.

Duisburg zeigt Vielfalt und sollte selbstbewusst in die Zukunft blicken, sagt der Wahl-Duisburger Thomas Balitzki-Schulze. Zukunftsorientierung lautet hier das Stichwort. Anstelle an der Vergangenheit festzuhalten, sei es wichtig die Dinge zu wertschätzen, die vorhanden sind. Das Engagement und die Vielfalt sei in den Ideenwerkstätten wie aber auch in der Stadt zu spüren. Dieses Wir-Gefühl zu wecken und zu festigen sei nun die Aufgabe der weiteren Imagekampagne. Herr Balitzki-Schulze wählte nicht zufällig Duisburg als Heimat. Die Lebensqualität in seinem Stadtteil war ein wichtiger Faktor sowie die Balance zwischen Wirtschaft und Umwelt, welche jedoch noch verstärkt werden sollte.

Als einziger Ur-Duisburger begleitet Thomas Urban ebenfalls den Prozess. Er könne sich einen Fortzug auch nicht vorstellen. Besonders die Menschen in Duisburg haben ihn dazu motiviert die Stadt nicht zu verlassen. Bedauerlich findet er jedoch das geringe Selbstbewusstsein der Duisburger. Auch die internationale Bekanntheit der Stadt müsse dringend gesteigert werden um als Wirtschaftsstandort im Gespräch zu bleiben. Der durch den Oberbürgermeister angestoßene Prozess sei aus Marketingsicht genau richtig. Eine zielgruppenorientierte Analyse könne nur mit der Zielgruppe, also den Bürgern stattfinden.